Viele, viele bunte Steine

Der Februar ist Lego-Zeit. Schon im vergangenen Jahr waren die Winterferien, aber auch die Wochenenden im ersten Quartal des Jahres beliebte Lego-Bau-Termine. So auch dieses Jahr. Ein Lego-Wochenende in der Kirchgemeinde in Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel) und eine Woche in der Juri-Gagarin-Schule in Stendal Stadtsee standen auf dem Programm. Insgesamt haben über 50 Kinder mitgebaut und jede Menge Spaß gehabt.

Spaß am Lego bauen haben aber nicht nur die Teilnehmer, sondern in den allermeisten Fällen auch die Mitarbeiter. In Gardelegen baute ein Vater mit seinem Sohn in mühevoller Kleinarbeit ein AIDA-Kreuzfahrtschiff und ein weiterer Mitarbeiter gemeinsam mit geduldigen und motivierten Teilnehmern einen fast maßstabsgetreuen Nachbau einer Gardelegener Kirche. In Stendal konnte es sich ein Mitarbeiter nicht nehmen lassen, das höchste Lego-Gebäude zu errichten – nicht einmal ein halber Zentimeter Platz blieb noch zwischen dem letzten Stein und der Zimmerdecke.

Und erst die Details, die kreative Köpfe immer wieder in der Stadt verstecken. Beim Länderspiel Deutschland gegen Italien im Lego-Stadion zeigt der Schiedsrichter einem Spieler die rote Karte, während ein anderer blutend vom Platz getragen werden muss. Am Strand entdeckt man Mose, der mit erhobenem Stab das Wasser teilt während nebenan das Café überfallen wird. Auf dem Flachdach des Plattenbaus hat sich eine Hochzeitsgesellschaft sammt Catering versammelt und am kunterbunten Hochhaus findet gerade die „Freeclimber“-WM statt, dargestellt mit jeder Menge Legomännchen, die an der Fassade hochklettern. Es macht immer wieder Spaß, diese und andere Szenen in der fantasievollen Stadt zu entdecken.

Und dann folgt nach feierlicher Eröffnung und Besichtigung noch der Abbau. Kaum zu glauben, aber eine in tagelanger Detailarbeit errichtete Stadt kann mit genügend Mitarbeitern und dem richtigen System in weniger als drei Stunden komplett dem Erdboden gleich gemacht werden. Für einige Mitarbeiter ist der Abbau sowieso der Höhepunkt des ganzen Projekts. Auseinandernehmen, sortieren, verpacken. Denn nach dem Lego-Einsatz ist vor dem Lego-Einsatz.
Und wenn die zwanzig roten Kisten, gefüllt bis unter den Rand mit etwa 100.000 bunten Steinen, wieder im Lager stehen, geht die kreative Phase los: neue Themenplatten planen, neue Bausätze bestellen, an der Sortierung feilen. Neuste Idee: Die Altmark-Platte mit Windkraftanlagen, Mähdrescher und jede Menge grüner Wiese. Damit es nie langweilig wird, wenn es das nächste Mal heißt: Wir bauen eine Lego-Stadt – machst du mit?

Lust bekommen, auch mal einen Lego-Einsatz zu planen oder beim nächsten Mal als Unterstützer dabei zu sein? Dann schau hier mal vorbei.

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